Phishing nimmt zu. Über 20.000 Daten von Hotmail-Nutzern sind aufgetaucht
Dienstag, 6. Oktober 2009
Phishing [ˈfɪʃɪŋ] werden Versuche genannt, über gefälschte WWW-Adressen an Daten eines Internet-Benutzers zu gelangen, so Wikipedia.
Nun wurden von einem der größten Email-Anbieter der Welt "Hotmail" über 20.000 Kontodaten von Nutzern gefunden, allesamt über Phishing-Attacken gesammelt. (Quelle: neowin.net)
Wie Microsoft berichtet ist es also kein Datenleck.
Das heißt, jeder einzelne Nutzer hat freiwillig seine Kontodaten inkl.(!) Passwort an Dritte weitergegeben.
Ich frage mich an dieser Stelle, ob diese Nutzer auch die PIN-Nummer ihres Kontos so arglos weitergeben würden?
An jeder Stelle, sowohl bei Microsofts Hotmail-Server als auch bei anderen Email-Dienstleistern, wird ausdrücklich gesagt Passwörter nicht an Dritte zu geben und das auch die Anbieter selber nicht danach fragen würden (ausgenommen um sich einzuloggen natürlich). Ein kleiner Blick auf die Url genügt also, um zu erkennen ob ich mich auf der richtigen Seite befinde und mein Passwirt eingeben sollte.
Was sollte mich also dazu bewegen, mein Passwort an anderer Stelle einzugeben? Gewinnspiele, tolle Gimmicks, Features? Ist der gemeine Internetuser wirklich so naiv zu glauben, eine Millionen Dollar zu bekommen, falls er seine Daten weitergibt?
Mein Verständnis hört wirklich da auf, wo Menschen aufhören zu denken und sich von Websites manipulieren lassen.

