Ajax, der neue Weg Websites zu erstellen
Dienstag, 5. Mai 2009Nahezu jede große Website verzichtet nicht mehr darauf und bei über 98% der Internetnutzer ist es aktiviert. Die Rede ist von Javascript, oder um es in den Worten der Web-2.0-Blase zu sagen Ajax (Asynchronous JavaScript and XML). Wie bereits im Wort selber vorhanden geht es hier darum Inhalte von Websites asynchron nachzuladen, das heißt nur ein gewisser Teil einer Seite wird aktualisiert.
Doch in vielen Projekten wird von Anfang an keine Rücksicht darauf genommen später eventuell Inhalte mit Ajax nachzuladen. Die Folge ist ein erheblicher Aufwand, der vermieden werden könnte wäre die Seite von Anfang an Modular aufgebaut.
Modular bedeutet in diesem Zusammenhang, die strikte Trennung von bestimmten Seitenteilen, die dann in einer Masterdatei zusammengefügt werden. Bei einer Standard Hompage mit Kopf-, Navigations-, Inhalts- und Fußbereich hätte man also fünf Seiten die anzulegen sind. Die fünfte Seite wäre die Master oder wenn man so will die Index-Seite in der alle anderen Module per include eingefügt werden.
Bereits seit Einführung von CSS-Standards versucht man Seiten Modular zu gestalten, doch die Kapselung in verschieden physische Dateien ist eine neue Art der Websiteerstellung.
Was passiert nun, wenn ich Ajax benutzen will?
Da jedes Modul unabhängig voneinander nun geladen werden kann, so ist es nun möglich (prinzipiell wie früher bei Frames) nun auf die Navigation zu klicken und nur den Contentbereich zu laden, was in dieser Form nur wenig Sinn macht, aber man stelle sich vor ein Shopsystem programmieren zu wollen. Wenn man nun Produkte in einen Warenkorb legt, macht es wenig Sinn die gesamte Seite neu zu laden, an dieser Stelle wäre es von Vorteil nur den Warenkorb zu aktualisieren ohne unnötig alle Produktbilder neu laden zu müssen.
Es ist also sehr sinnvoll bei Erstellung einer neuen Seite darauf zu achten mögliche Teile/Module nachladen zu können.